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Kürzlich besuchte der Heimatverein "Wilhelm Busch", Lüthorst e.V. das Museum in Uslar. Empfangen wurde die Besuchergruppe von seinem Leiter Herrn Dr. Schäfer.
Herr Dr. Schäfer stellte das Museum vor, welches sich mit der Geschichte der Stadt Uslar beschäftigt. In dem Museum finden alljährlich verschiedene Ausstellungen statt. Auf etwa 1.000 m² beherbergt es zahlreiche Ausstellungsstücke. Unter anderem eine besondere Sammlung von Totenkronen aus der Ortschaft Vahle. Der Alltag von Pfeifenmachern und Zigarrendrehern, Spinnerinnen und Marktfrauen, Köhlern und Glasmachern, Tischlern und Gießern ist ebenfalls erlebbar.
Den Ilse-Möbelwerken ist eine besondere Ausstellung gewidmet. Außerdem setzt sich das Museum mit der Zeitgeschichte auseinander. Besonders auch mit dem jüdischen Leben im Solling und den Erfahrungen der Vertriebenen, die es nach dem 2. Weltkrieg in den Solling verschlug. Sonderausstellungen beschäftigen sich vor allem mit der Alltagsgeschichte von Frauen, Männern und Kindern in der Region. Die Heimatfreunde lauschten gespannt den Ausführungen von Herrn Dr. Schäfer und waren sich einig, dass sich dieser Besuch gelohnt hat.
Anschließend fuhren die Teilnehmer der Fahrt des Heimatvereins nach Schoningen, wo der Tag der Regionen stattfand. Hier konnte man an 88 Ständen, die für die Gäste Kreatives, Spannendes, Kulinarisches und Nützliches bereit hielten viel Interessantes erleben und verweilen. In jeder Hofstelle wurden den Gästen Handarbeitsvorführungen von Spinnen, Weben und Stricken geboten. Auch die ausgestellten vielfältigen Produkte luden immer wieder zum Stoppen und Ansehen ein.
Im Nostalgie-Cafe Kannengießer-Club konnten die Heimatfreunde bei strahlendem Sonnenschein unter freiem Himmel entspannt Kaffee trinken und leckeren Kuchen essen.
Der Vorsitzende Joachim Stünkel bedankte sich bei der Ortsbürgermeisterin Ute Leßner-Schminke für die gute Gastfreundschaft. Anschließend fuhr der Heimatverein gut gelaunt nach Lüthorst zurück.